Wochenendseminar: Klassismus und Klasse an der Hochschule

Du kannst kein unbezahltes Praktikum machen? War es für dich klar, dass du studieren wirst? Hast du einen Nebenjob, weil du sonst deine Miete nicht bezahlen kannst? Empfindest du die Diskussionen in manchen Seminaren als ausschließend? Hast du eine Fabrik schonmal von innen gesehen? Am Fließband oder bei der Führung? Und was arbeiten deine Eltern?

Beschäftigen dich diese Fragen in deinem Alltag? Viele kennen Erfahrungen von Ausschluss und Fremdheit an der Universität aufgrund ihrer sozialen Herkunft, doch es gibt wenig Raum, um darüber zu sprechen. Solche Formen der Ausgrenzung lassen sich mit dem Begriff “Klassismus” beschreiben.

Am 28. und 29. November findet ein Wochenendseminar zum Thema „Klasse und Klassismus an der Hochschule“ statt. Wir wollen gemeinsam über Klassismus im Unialltag und über klassistische Strukturen an der Hochschule sprechen und uns damit beschäftigen, was Klasse eigentlich bedeutet. Sowohl im wissenschaftlichen Sinne, als auch für uns. Wir wollen uns über klassistische Erfahrungen austauschen und zusammen überlegen, wie eine antiklassistische Praxis an der Uni und darüber hinaus möglich ist. Deswegen soll es viel Raum geben für Diskussionen und Austausch. Darüber hinaus wollen wir uns mit den Ursprüngen des Klassenbegriffes, als auch neueren Varianten davon beschäftigen.

Mit Inputs von fakE (Referat für antiklassistisches Empowerment an der Universität zu Köln), Alex Demirović und Katharina Hoppe.

Ihr könnt euch unter der Email antiklassismusseminar@gmail.com für das Wochenendseminar anmelden. Bitte meldet euch mit eurem Namen, Studiengang und bevorzugtem Pronomen an. Aufgrund der aktuellen Corona- Situation wird das Seminar ausschließlich online stattfinden.


WANN: 28./29.11., 14 – 18 Uhr

WO: Online (zoom)

ANMELDUNG: antiklassismusseminar@gmail.com

organisiert vom AStA Frankfurt