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CLASS MATTERS! – Veranstaltungsreihe zu sozialer Herkunft und Benachteiligung im Bildungssystem
Studierende, die als Erste in ihrer Familie studieren und ohne finanzielle Unterstützung zurechtkommen müssen, haben es an der Hochschule deutlich schwerer. Während 74 Prozent der Kinder aus Akademiker*innenhaushalten ein Studium beginnen, sind es bei Arbeiter*innenkindern nur 21 Prozent. Von ersteren promovieren 10 Prozent, von letzteren nur 1 Prozent. Im Wintersemester 2020/2021 lädt die GEW Hessen gemeinsam mit dem AStA der JLU Gießen dazu ein, sich mit struktureller Diskriminierung im Bildungssystem aufgrund sozialer Herkunft auseinanderzusetzen. In verschieden Formaten, wie Lesungen, Workshops, einem Vortrag sowie einer Podiumsdiskussion, wird den Fragen nachgegangen werden, wie sich diese Diskriminierungsform artikuliert und was dagegen getan werden kann. Außerdem sollen Möglichkeiten geboten werden, eigene Erfahrung auszutauschen und sich zu vernetzen.
6.11.2020-3.02.2021. Am 1. Februar von 16-19 Uhr geht es weiter mit dem Workshop „Klassismus und soziale Ungleichheit in der Hochschule“ von Susanne Pawlewicz
Weitere Infos

Zwei Vorträge vom neu gegründeten Anti-Klassismus-Referat der Studierendenvertretung der Ludwig-Maximilians-Universität München
27. Januar 2021 – 19:00 Uhr: #classmatters. Warum wir über Klassismus sprechen müssen. Gastvortrag mit Francis Seeck.
31. Januar 2021 – 19:00 Uhr: Klassismus und das bürgerliche ^Hochschulsystem. Gastvortrag mit Andreas Kemper.